Preisrunter-Monitor zeigt: Knapp 90 Prozent der Mehrwertsteuersenkung am ersten Tag bereits angekommen

Preisrunter-Monitor zeigt: Knapp 90 Prozent der Mehrwertsteuersenkung am ersten Tag bereits angekommen

Bild: Joshua Rawson-Harris / Unsplash

Mit dem heutigen 1. Juli wurde die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel in Österreich von zehn auf 4,9 Prozent gesenkt. Preisrunter hat die Preise betroffener Produkte unmittelbar vor und nach dem Stichtag verglichen und auch den Zeitraum seit der Ankündigung im Jänner 2026 bis jetzt beobachtet.

Die erste Bilanz ist positiv: Stand 14:00 Uhr beträgt die bisher beobachtete Preisreduktion über die bislang von Preisrunter ausgewerteten Handelsketten hinweg durchschnittlich 86,5 Prozent der rechnerisch notwendigen Entlastung. In den beobachteten Daten gab es kurz vor dem Stichtag nur vereinzelte Preiserhöhungen.

Bei vollständiger Weitergabe der Steuersenkung würde der Preis eines Produkts am Regal um rund 4,6 Prozent sinken – bei unverändertem Nettopreis. Die von Preisrunter bisher erfassten Daten zeigen, dass die Mehrwertsteuersenkung bei der großen Mehrheit der bislang ausgewerteten Handelsketten weitgehend oder vollständig weitergegeben wurde.

Erste Bilanz positiv – weitere Daten folgen laufend

Für Konsumentinnen und Konsumenten zählt letztlich, was am Preisschild steht. Die erste Auswertung zeigt, dass ein großer Teil der Steuersenkung bereits am ersten Tag am Regal und auch in den Onlineshops sichtbar ist.

Gleichzeitig handelt es sich um eine Momentaufnahme. Gerade an den ersten Tagen werden noch weitere Produktdaten seitens der Händler eingespielt. Der Preisrunter Mehrwertsteuer-Monitor wird daher laufend aktualisiert und soll transparent zeigen, wie sich die Weitergabe in den kommenden Tagen entwickelt.

Der aktuelle Mehrwertsteuer-Monitor ist direkt auf der Startseite von preisrunter.at abrufbar und wird live mit aktuellen Daten aktualisiert.

Manche Händler senken Preise sogar stärker als rechnerisch nötig

Einige Händler stechen sogar ganz positiv hervor: Bei einzelnen Märkten liegt die bisher gemessene Weitergabe sogar bei über 100 Prozent. Das bedeutet: Bei den von Preisrunter verglichenen, begünstigten Produkten sind die Preise teils stärker gesunken, als es durch die Mehrwertsteuersenkung erforderlich wäre. 

Zeitlich gültige Aktionspreise wurden in der Auswertung berücksichtigt, sodass vergleichbare Preisstände vor und nach dem Stichtag gegenübergestellt werden können.

Kein Hinweis auf breite Vorab-Preiserhöhungen

Preisrunter hat zusätzlich die Preisentwicklung seit der Ankündigung der Mehrwertsteuersenkung im Jänner 2026 beobachtet. In den bisher ausgewerteten Preisdaten zeigt sich kein Hinweis darauf, dass die Entlastung unmittelbar vor dem Stichtag breit durch Preiserhöhungen „vermindert“ wurde. Kurz vor dem 1. Juli wurden nur vereinzelte Preiserhöhungen festgestellt.

Wir bleiben an dem Thema für Dich dran.

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